Das Kulturfestival Meeting Brno

Das Kulturfestival Meeting Brno bietet eine Plattform für Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Meinungen, Kulturen und Religionen. Das Programm besteht aus anregenden Diskussionsforen und vielen künstlerischen Veranstaltungen, die sich auf das jeweilige Hauptthema des Festivals bezieheund zum Nachdenken über die eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einladen.  Ein bedeutender Bestandteil des Festivals Meeting Brno ist der Versöhnungsmarsch.

Die erste Ausgabe des Festivals fand im Jahr 2016 unter dem Motto verlorene / gefundene Heimaten statt und vertiefte das Thema der deutschen und jüdischen Vergangenheit der Stadt Brünn. Das Motto der Ausgabe 2017 war Einigkeit in Vielfalt. Den Höhepunkt stellte die Einladung von 120 Nachkommen der bedeutendsten jüdischen Familien aus Brünn dar. 2018 bilanzierte das Festival mit dem Untertitel Zeit zur Re/vision die hundertjährige Geschichte des tschecho/slowakischen Staates. Dreißig Jahre nach der Wende beschäftigte sich das Festival 2019 unter dem Motto jetzt, da wir haben, was wir wollten mit dem Wert der Freiheit.

Meeting Brno 2022

Die siebte Ausgabe des Festivals findet vom 22. bis 31. Juli 2022 statt und will mit ihrem Programm einen Beitrag zum 200. Jubiläum von Gregor Johann Mendel leisten. Mendels Vermächtnis wird für das Festival zum Anlass, über das kulturelle Erbe des Landes, über das „Kreuzen“ der Kulturen im vergangenen sowie gegenwärtigen Brünn zu sprechen und nachzudenken. Wie in den letzten zwei Jahren, wird sich das Festivalgeschehen im Altbrünner Augustinerkloster konzentrieren – also am Ort, der mit Mendels Entdeckungen historisch verbunden ist, aber auch mit dem Nachkriegskapitel der Vertreibung der deutschsprachigen Brünner aus der Stadt. Bei der Festivalausgabe 2022 wird dieser Ort zum Treffpunkt der Festivalgäste mit den Besuchern der Mendel-Feiern, um hier gemeinsam an Gregor Johann Mendel und die deutsch-tschechische Geschichte zu erinnern.

Das Festival Meeting Brno findet unter der Schirmherrschaft des Kreishauptmanns des Kreises Südmähren Mgr. Jan Grolich und der Bürgermeisterin der Stadt Brünn JUDr. Markéta Vaňková statt.

Das Projekt wird von der Stadt Brünn, dem Kreis Südmähren, dem Kulturministerium und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds finanziell unterstützt.

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