Der Film kartiert das gesellschaftliche Engagement von Jaroslav Šabata, das die gesamte Nachkriegsperiode der tschechoslowakischen und tschechischen Geschichte mitprägte: von einem mährischen Bauernhof über hohe Ränge in der KPTsch, den Widerstand gegen den Einmarsch 1968, Inhaftierungen zur Zeit der Normalisierung und Aktivitäten in der Charta 77, bis hin zu den Bemühungen, Raum für neue Möglichkeiten der Demokratie u.a. auch im Rahmen der tschechischen Sozialdemokratie zu suchen. Gegenwart und Geschichte aus der Perspektive des politischen Kampfes und dessen dialogische Rekonstruktion in Anwesenheit von Jaroslav Šabata, seiner Familie und mehreren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Regie: Vít Janeček (2007, 52 Minuten, auf Tschechisch)

07.06.19
17:30

Křenová 10, Schrott gallery