Die tschechische Schriftstellerin, geboren 1979 in Prag, studierte Mongolistik und Kulturwissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität. Sie ist Autorin von neun Prosabüchern. Sie debütierte mit dem Titel Paměť mojí babičce (dt. Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe) und schrieb eine autobiografische Novelle Macocha (2014). Darüber sagt sie: „Diesmal will ich nicht schon wieder über jemanden schreiben, mit dem ich in der Wirklichkeit relativ wenig gemeinsam habe. Es war gewissermaßen auch ein Adrenalinerlebnis: Wie nahe an mich selbst kann ich mich als Autorin heranlassen. Ob ich zu mir selber so erbarmungslos sein kann, als ob ich nur eine literarische Gestalt wäre.“ In ihrer letzten Prosa Stručné dějiny hnutí stellt sie eine Zukunft vor, in der ein totalisierendes, von Frauen gegründetes und geleitetes System herrscht, dessen Ziel es ist, die Männer von den letzten Resten der natürlichen Sexualität zu befreien.

 

04.06.19
18:00

Café Praha, Husova 18