Abschlusskonzert

Abschlusskonzert

Kirchenchormusik zur Feier des 30. Jahrestags der Städtepartnerschaft von Brünn und Stuttgart

Der diesjährige Jahrgang des Festivals Meeting Brno wird mit einem gemeinsamen Konzert der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und des Brünner gemischten Chors Ars Brunensis abgeschlossen. Im Laufe des Abends erklingt Kirchenmusik aus der Zeit der Renaissance, des Barocks und der Romantik sowie Werke der zeitgenössischen Komponisten. Das Konzert ist dem 30. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Brünn und Stuttgart gewidmet.

Mitwirkende:

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, Ars Brunensis

Chormeister: Rainer Johannes Homburg, Dan Kalousek

Orgel: Hannes von Bargen

Lavutara: Auf den Wegen der Roma-Musiker und ihrer Lieder

Lavutara: Auf den Wegen der Roma-Musiker und ihrer Lieder

17: 00 kommentierte Besichtigung der Ausstellung

Die Ausstellung bietet einen authentischen Blick auf die Musikkultur der Roma aus der Perspektive ihrer Akteure (Musiker, Organisatoren des Musiklebens, Hersteller und Reparateure von Musikinstrumenten und anderer Zeitzeugen) und zugleich die Möglichkeit, den breiteren Gesellschaftskontext kennen zu lernen. Eines der Ausstellungskapitel präsentiert Zusammenhänge des Wendejahres 1989, das einen wichtigen Impuls zur selbstorganisatorischen Aktivität der tschechoslowakischen Roma gab. Ein wichtiger Schritt in dieser Hinsicht war das erste Weltfestival der Roma – ROMFEST 1990 –, veranstaltet im Brünner Areal Mariánské údolí von der Agentur ROMART, einer zweckgebundenen Einrichtung der Partei Romská občanská iniciativa (ROI), die in den Jahren nach 1989 eine wichtige Rolle bei der Artikulation der aktiven Beteiligung der Roma an der politischen Staatsverwaltung spielte. Das einmalige Festival mit einer internationalen Dramaturgie, an welchem hunderte Mitwirkende auftraten, fand unter Anwesenheit der politischen Repräsentanten samt dem damaligen Staatspräsidenten Václav Havel statt.

18:00 Musikprogramm

Traditionelle Musik der Roma in Darbietung von Lukáš Čonka und Roman Horváth sowie der Zimbalkapellen von Milan Horváth und Viliam Oračko. Eine Veranstaltung im Rahmen des Musiksommers im Museum der Roma-Kultur, einer Serie von Konzerten interessanter Ensembles und Persönlichkeiten der Brünner Roma-Musikszene.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Museum der Roma-Kultur statt.

Konzert Hokr & Tiché lodi

Konzert Hokr & Tiché lodi

Vor 1989 stellte der Underground den einzigen Raum für ein völlig freies künstlerisches Schaffen dar. Aber auch in der heutigen Welt hat Underground seinen Platz als Alternativströmung von Denken, Lebensstil und Kultur.

Tiché lodi (Brünn)

Eine Gitarre und eine Stimme an der Grenze zwischen Stille und Musik. Ambient-Alternative, alternatives Ambient.

Ein Projekt des aus Olmütz stammenden Liedermachers und Vortragskünstlers, der in Brünn lebt und schafft.

Hokr (Prag)

Eine Prager Alternativ-/Underground-/Rock-Band, die Ende 1979 entstand. Nur einige Mitkundige kennen die Gestalt des ursprünglichen Trägers dieses Namens, eines ungewaschenen, etwas zurückgebliebenen Wildlings, der heute – den letzten Nachrichten zufolge – irgendwo in den Wäldern vom Baumschwamm bewachsen und völlig ohne Kontakt mit dem menschlichen Gekrabbel lebt. Zu dem undurchsichtigen Namen „Hokr“ beziehungsweise zu der ideellen Verbindung gewisser Eigenschaften seines Trägers mit dem künftigen musikalischen Ausdruck der Band führte ein Zufall. Er symbolisierte einen freiwilligen und natürlichen Schritt durch eine angelehnte beschädigte Tür auf eine finstere Wendeltreppe, die nach unten in eine mit Lichtspänen beleuchtete Höhle führt, wo eine unbestimmte, sicher aber kleiner als kleine Menschenschar wartet, die sich einig darüber ist, dass das Leben unter Normalmenschen ihnen auf die Nerven geht.

Eintritt: 100,- Kč (Kartenverkauf im Klub)